Der Stein muss weg – auf nach Bornum (17.09.2018)

Drei Tage nach Eintreffen des Mühlsteins in der St. Michaelkirche fühlte sich Pfarrer Stoischek plötzlich überrumpelt und der Stein wurde ihm anscheinend unbequem.

Zumindest kann man die Angaben, die in einem Bericht von Cremlingen online standen, genau so deuten. Der Stein müsse weg, denn er habe ihn nur übernommen, weil ihm ein schnelles weiter rollen zugesagt wurde. Mit Hilfe des Onlinemagazins Cremlingen online fanden sich Personen, die genau das machen wollten. Eine Gruppe von sechs Personen rund um Willi Bertram aus Gardessen machte sich am 17. September ohne festes Ziel auf den Weg nach Königslutter . In Abbenrodde angekommen, gab es als nächstes Ziel nur noch den Ortsteil Bornum. Dieser war aufgrund von Baustellenabsperrungen nur sehr schwer zu erreichen, aber letztendlich fanden sie einen Weg. Als sie noch überlegten, den Mühlstein irgendwo vor Ort zu befestigen, kam der Zufall bzw. der Durst zur Hilfe.

Alle Teilnehmer sehnten sich nach einem kühlen Getränk. Zum Glück gab es in der Nähe den Landgasthof Lindenhof. Dort empfing sie der Besitzer Alfred Richter mit den Worten: “schön dass der Stein nun hier ist.” Er blickte in verwunderte Gesichter, aber diese Verwunderung konnte er schnell auflösen. Er hatte auf die Rundmail von Michael Weinmann geantwortet, um sich an dieser Aktion zu beteiligen,, erhielt aber keine Antwort. Im Nachhinein haben wir festgestellt, dass dieser E-Mail im Spamordner gelandet ist. Umso größer war die Freude, dass trotz alledem den Mühlstein angekommen ist. Die Getränke spendierte der Wirt.