Eine fürstliche UnterkunftVon Porta Westfalica nach Bückeburg (01.07.2018)

Ulrich Geschwinder möchte den Stein gerne weiterrollen – Ziel ist die Stadt Bückeburg, kurz hinter der niedersächsischen Grenze. An dieser Grenze gibt es nicht nur einen Wechsel des Bundeslandes sondern auch einen Wechsel des Bistums. Außerdem haben in Niedersachsen schon die Ferien begonnen, so dass die sonst so offenen Türen der Kirchen geschlossen blieben.

Das war eine neue Erfahrung für Michael Weinmann, aber er suchte nach Alternativen.
Zuerst richtete er eine Anfrage an die Touristeninformation. Die Dame am Telefon war erst ein wenig verwundert über die Anfrage einer Übernachtungsmöglichkeit – für einen Mühlstein. So erhielt sie eine E-Mail mit zusätzlichen Informationen zur Aktion. Zurück kam eine Auflistung regionaler Zeitungen…

Bei der weiteren Recherche entdeckte er das Schloss Bückeburg, in dem der Schaumburger Frieden verkündet wurde. Eine E-Mail und zwei Telefonate später gab es einen Rückruf vom Schlossverwalter Alexander Perl, der zusagte, dass der Mühlstein auf dem Schloss untergebracht werden könnte.

Von den drei angeschriebenen Zeitungen meldete sich nur eine – die Schaumburger Zeitung und Landeszeitung. Redakteur Reimund Cremers war dann auch beim Zieleinlauf gegen 16 Uhr am 01.07.2018 dabei.

Rasmus Liebscher, Gemeindereferent Ulrich Geschwinder, Anna Gawronski , Barbara Liebscher, Norbert Schütte, Verena Nagelmann sowie Benno Liebscher haben den Stein von Porta auf Schloss Bückeburg gezogen und geschoben.

Fast 15km ging es über Asphalt, gelegentlich auch über Stock und Stein, bergauf und bergab. Ulrich Geschwinder meinte nach seiner zweiten Etappe „“Der Anfang ist anstrengend, aber wenn der Stein erstmal rollt, geht es leichter…“

Ein kurzes Video ist hier zu finden:
https://www.facebook.com/szlz.de/videos/1951635178229263/

Außerdem noch der zugehörige Zeitungsartikel:

http://www.sn-online.de/Schaumburg/Bueckeburg/Bueckeburg-Stadt/Friedensprojekt