Unser Katholikentag mit eigener Wallfahrt

Am Dom zu Münster war die Neugierde der anwesenden Fernsehanstalten geweckt, die WDR Lokalzeit Münsterland machte einen Live-Stream. Fast 500 Flyer wurden verteilt bis die Gruppe mehr und mehr zurückgedrängt wurde. Der Tross des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier rückte näher und Scharfschützen rückten in den Dom ein. Die neunköpfige Gruppe machte sich auf zur Erphokirche, um dort den Stein abzustellen.

Als die 80 Mitgliedern des Projektchores St. Marien am Freitag (11. Mai 2018) dort eintrafen, waren sie erst überrascht und dann begeistert, dass der Mühlstein nebst Künstler an ihrem Konzert – der Messe des Friedens von Reimund Hess- teilnahmen.

Im Anschluss rollte der Stein noch durch Münster, bevor am nächsten Morgen um 9:00 Uhr in Wallfahrt Richtung Telgte begann. Eigens für uns hatten Cläre Storp und ihre Schwester Nanni Hegemann diese organisiert. Gestartet wurde an der Erphokirche. Die Strecke verlief über den - deutlich schöneren -historischen Prozessionsweg und kreuzte immer wieder den Weg der offiziellen Katholikentag-Wallfahrt. Es ging über den Dortmund-Ems-Kanal bis zum Pleistermühlenweg. An der Pleistermühle wurde die Werse überquert, es ging weiter durch die “Münsterländer Parklandschaft” bis nach Telgte. Hier wurde der Stein durch die historische Altstadt bis zur Gnadenkapelle gerollt. Etwas später ging es dann noch weiter bis zu den Hegemanns.

12 km waren am Ende des Tages zurückgelegt – die ersten Kilometer Richtung Brandenburger Tor.

Neben den eindrucksvollen Bildern gibt es auf unserem YouTube-Kanal einen kurzen Film hierzu:

Vielen lieben Dank an Nanni und Cläre.